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Mittelstufe Abo 11-14

Abo 14 13 +

Vierte Klasse AHS und MS | 7 Vorstellungen

Bestellen Sie Ihr Abo 14 bitte bei der*dem Kulturreferentin*en an der Schule.


LIZZY CARBON UND DER KLUB DER VERLIERER
Musical nach dem Roman von Mario Fesler
von Thomas Zaufke und Peter Lund
Theater im Zentrum | Oktober bis Dezember 2023

Niemand ist gerne Mitglied im Klub der Verlierer, doch was bleibt einem anderes übrig, wenn man plötzlich eine Projektgruppe am Hals hat? Außenseiterin Lizzy Carbon hat nur einmal zu laut ihre Meinung gesagt, schon wird sie gezwungen, sich mit den anderen Outsidern zusammenzutun, und ein Projekt für das Schulfest auf die Beine zu stellen. Zoff zwischen Teenager-Cliquen, anstrengende Eltern und ein nerviger Bruder machen Lizzy das Leben zusätzlich schwer. Und dann droht auch noch der geniale Plan für ein Dunkel-Restaurant zu scheitern: Wie serviert man ein Essen, wenn man absolut nichts sieht und keiner kochen kann? Da braucht Lizzy schnell einen neuen genialen Einfall.
Mario Fesler ist für diese originelle Schul- und Freundschaftsgeschichte 2017 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis für neue Talente ausgezeichnet worden. Sein rasanter Wettlauf gegen die Zeit und die eigenen Vorurteile thematisiert amüsant und schonungslos die Schrecken von Mobbing und des Erwachsenwerdens.


COPPÉLIA
Ballett in drei Akten von Léo Delibes
Volksoper | Dezember 2023 bis Januar 2024

Dr. Coppélius, ein verrückter, sich nach Liebe sehnender alter Professor, konstruiert sich eine Puppe, die so echt aussieht, dass der in Swanilda verliebte Franz die Täuschung nicht erkennt und seine Verlobte vergisst.
Inspiriert von E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann« eroberte 1870 mit »Coppélia« eine Puppe die Tanzbühne. Zu Léo Delibes’ hinreißender Musik handelt das Ballett von Idealbildern und der Faszinationskraft lebensechter Technik, aber auch von Ängsten, Entfremdungen und der Hybris des sich zum Schöpfer aufspielenden Menschen.


HERAKLES
von Roman Freigaßner-Hauser
Rabenhof Theater | Januar bis Februar 2024

Man sollte glauben, als überstarker Halbgott und Sohn des Göttervaters selbst wäre das Leben ein Honigschlecken. Schon als Kind die ersten Abenteuer erlebt, in der Jugend zum Helden gereift, unzählige Bestien erschlagen und Gegner besiegt – kurzum ein 1A-Karriereweg Richtung Olymp – nur um jetzt in irgendeinem Kuhstall herumzustehen und Mist zu entsorgen. Herakles, was ist da nur passiert? Schlecht beraten? Einfach Pech gehabt? Oder handelt es sich gar um eine Verschwörung der bösen Stiefmutter?
So leicht lässt sich der junge Held jedenfalls nicht entmutigen und begibt sich auf den steinigen Weg zurück auf die Erfolgsstraße. Aber das wird ein Haufen Arbeit.


IM PANOPTIKUM DES FRANZ K.
nach Franz Kafka von Gerald Maria Bauer
Theater im Zentrum | Januar bis März 2024

Man kennt ihn für die einprägsamen Darstellungen eines ausgeliefertenIndividuums gegenüber einem übermächtigen Kollektiv: Die Rede ist von Franz Kafka, der vor genau hundert Jahren in Klosterneuburg verstarb. Und in der Tat ging Kafka mit seinen surreal skurrilen Szenarien einer zentralen Frage nach, die uns alle beschäftigt: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?
Weniger bekannt als seine literarischen Texte sind seine Tagebücher, die er zwischen 1909 und 1923 führte. Bedeutend mehr als eine autobiographische Selbstbetrachtung eröffnen sie einen neuen Blick auf den Prager Schriftsteller. Sie zeigen nicht nur einen düster verstimmten jungen Mann mit Vaterkonflikt, sondern einen mitunter sehr hoffnungsfrohen, komisch-ironischen und dem Sinnlichen zugewandten Franz Kafka, wie man ihn fallweise nicht erwartet.


BILOXI BLUES
von Neil Simon Deutsch von Andreas Pegler
Renaissancetheater | April 2024

Mississippi, 1943: Eugene Morris Jerome aus Brooklyn, New York, ist achtzehn und will eigentlich Schriftsteller werden, als er gegen Ende des zweiten Weltkrieges in die US-Armee zur Grundausbildung eingezogen wird. Dass er noch nie von zu Hause weg war, erkennt man dem naiven Jungen auf den ersten Blick an. Und ihm selbst erscheint dieser befremdliche Haufen junger Rekruten, mit dem er da zusammengespannt wird, mehr als seltsam. Nur einer sticht besonders heraus: der hochsensible, belesene und intelligente Arnold Epstein, der sich aus der Großstadt ins Militärlager Biloxi, Mississippi aufmachen musste. Und schon bald erobert er sich Eugenes Bewunderung: Epstein hat mehr gelesen und scheint auch ein genaueres Bild von den Aufgaben eines Literaten zu haben. Seine schonungslose Prinzipientreue ringt Eugene allen Respekt ab. Es soll nicht lange dauern, bis dieser sich mit dem Vorgesetzten Sergeant Merwin J. Toomey anlegt und dessen raubeinigen Führungsstil mit Eloquenz und mentaler Standfestigkeit auszuhebeln versucht. Zwei unversöhnliche Welten prallen aufeinander, und es entspinnt sich ein Konflikt ungleicher Ansichten. Denn schließlich steht ihnen der Kampf bevor, Europa von einem rassistischen System des Antisemitismus und der Ausgrenzung zu befreien. Doch wie soll das gelingen, wenn man diese Tendenzen selbst im kleinen Kreis eines halben Dutzends Rekruten nicht in den Griff bekommt? Zum ersten Mal sieht sich Eugene mit der Frage konfrontiert, ob er bereit ist, für seine Überzeugungen einzutreten, oder ob seine moralischen Haltungen nur seinem Tagebuch vorbehalten bleiben sollen.


DAS PHANTOM DER OPER
Musical von Andrew Lloyd Webber
Raimund Theater | April bis Juni 2024

Nach dem großen Erfolg von »Cats« bringen die Vereinigten Bühnen Wien eines der berühmtesten Musicals aller Zeiten zurück nach Wien.
Internationale Kritiker*innen schwärmen, die Neuproduktion von Cameron Mackintosh sei »größer und besser als je zuvor«. Die Inszenierung beeindruckt mit vielen spektakulären Spezialeffekten – darunter der legendäre Kronleuchter –, der beliebten Geschichte und der atemberaubend romantischen Musik von Andrew Lloyd Webber, mit allen weltbekannten Songs. Die VBW präsentieren im Raimund Theater einen aufwändig inszenierten und in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Musical-Abend voll großer Emotionen, unsterblicher Liebe und packender Leidenschaft, den man keinesfalls verpassen sollte.


PARZIVAL
nach Wolfram von Eschenbach von Michael Schachermaier
Theater im Zentrum | Ende April bis Juni 2024

Um ihm das brutale Schicksal seines Vaters und sich selbst einen weiteren schweren Verlust zu ersparen, beschließt Herzeloyde, die vielleicht erste Helikoptermutter der Literaturgeschichte, ihren kleinen Parzival fernab von Zivilisation und jeglicher Gefahr aufzuziehen. Dass der mit den besten Anlagen ausgestattete Parzival auf diese Weise zum absoluten Hinterwäldler – im wahrsten Sinne des Wortes – gerät, darf also nicht verwundern. Da alles Unbekannte naturgemäß einen umso größeren Reiz auf den Heranwachsenden ausübt, ist es schon bei seiner ersten Begegnung mit der Außenwelt um ihn geschehen. Von nun an kennt Parzival nur noch ein Ziel: er will Ritter werden. Voller Selbstbewusstsein und Tatendrang zieht er aus, um seinen Traum zu verwirklichen. Seine Versuche, alles richtig zu machen und die vielen guten Ratschläge gewissenhaft zu befolgen, werden ihm allerdings eines Tages zum Verhängnis, und Parzival muss erkennen, dass einem niemand beibringen kann, man selbst zu sein.

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