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ABOflexibel B

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für Jugendliche von 11 bis 12 Jahren | 6 Vorstellungen


DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME
nach Victor Hugo von Jethro Compton
Theater im Zentrum | Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2020


Wer kennt sie nicht, diese Geschichte einer vermeintlich unmöglichen Freundschaft, jener zwischen Quasimodo und Esmeralda. Gleichermaßen von der Gesellschaft ausgestoßen, fristet der Eine seine Tage auf Grund seines Aussehens in Isolation, während die Andere wegen ihres Lebensentwurfs zur Heimatlosigkeit verurteilt ist.
Als ihre Wege sich kreuzen, verbindet ein unheilvoller Vorfall ihre Schicksale. Was folgt, ist eine zerstörerische Spirale von Leidenschaft, Eifersucht und Gewalt, die so manches dunkle Geheimnis ans Tageslicht bringt. Wird die Gerechtigkeit Gehör finden, und kann die Liebe alle Intrigen überwinden?
Victor Hugo lässt in diesem Meisterwerk der Literaturgeschichte diejenigen zu Wort kommen, die allzu oft über keine Stimme verfügen. Die aufgeworfenen Fragen zu Ausgrenzung, Vorurteilen und gesellschaftlicher Stimmungsmache sind heute aktueller denn je.

CATS
Musical von Andrew Lloyd Webber
Ronacher | Oktober 2020 bis März 2021

Die Katzen sind los! Über 80 Millionen BesucherInnen weltweit haben bisher die Geschichte von Grizabella und den anderen musikalischen Samtpfoten gesehen. Andrew Lloyd Webbers legendäre Produktion revolutionierte die (Wiener) Theaterlandschaft und erhielt zahlreiche bedeutende Preise, unter anderem sieben Tony Awards.
Die Texte des im Jahr 1981 uraufgeführten Spektakels basieren auf Gedichten aus T.S. Eliots Sammelband »Old Possum’s Book of Practical Cats«, die er einst für seine Patenkinder schrieb.
Atemberaubende Tanzeinlagen und mitreißende Musik, darunter der Welthit »Memory«, sorgen für einen unvergesslichen Theaterbesuch.

DIE ZAUBERFLÖTE
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Volksoper | November 2020 bis Mai 2021

Mit der »Zauberflöte« schufen Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur. Der 1791 im Theater auf der Wieden unter Leitung des Komponisten uraufgeführte eniestreich verbindet Zauberposse, Singspiel und große Oper zu einem der rätselvollsten und zugleich unmittelbar berührendsten Kunstwerke, die je geschrieben wurden.

KASPAR HAUSER
von Thomas Birkmeir
Theater im Zentrum | Jänner bis März 2021

Am 26. Mai 1828 betritt in Nürnberg eines der größten Rätsel der Kriminalgeschichte wankend und taumelnd die Bühne der öffentlichen Aufmerksamkeit. Sein Name: Kaspar Hauser. Trotz seines Alters von ungefähr 16 Jahren ist er unbeholfen wie ein Kleinkind und kaum der Sprache mächtig. Nur ein einziger vollständiger Satz kommt ihm über die Lippen.  Er lautet: »Ein solcher Reiter möchte ich werden, wie mein Vater gewesen ist«, und gibt den Anstoß für ein beispielloses Mysterium, das bis heute zahlreiche ForscherInnen und HistorikerInnen in seinen Bann zieht. Wer ist dieser Junge, der später angeben wird, dass er sein bisheriges Leben in einem winzigen Kellerverlies fristete? Warum wurde er eingesperrt und wer trachtet ihm nun, da er zum zweiten Mal das Licht der Welt erblickt hat, nach dem Leben?
Ob Findelkind, Hochstapler oder das Opfer einer Verschwörung in höchsten Adelskreisen – der Fall Kaspar Hauser bleibt geheimnisvoll. Regisseur und Autor Thomas Birkmeir begibt sich auf eine historische Spurensuche und geht der Frage nach, was den Mensch zum Menschen macht.

PETER SCHLEMIHLS WUNDERSAME GESCHICHTE
frei nach Motiven von Adelbert von Chamisso von Gerald Maria Bauer
Renaissancetheater | Februar bis Mitte März 2021

Irgendwann klopft bei allen das Glück an die Pforte, selbst dann, wenn man Peter Schlemihl heißt und das Leben es nicht immer gut mit einem gemeint hat! Als ihm ein simpler Tauschhandel angeboten wird, da muss er einfach zuschlagen: Den eigenen Schatten für einen nie versiegenden Geldsack herzugeben, das klingt doch wirklich zu schön, um wahr zu sein!
Stellt sich nur die Frage: Ist man dann wirklich noch der, der man einmal war? Überhaupt: Was ist eigentlich das »Ich«, und wie sehr braucht man sein Gegenüber dazu, sich »selbst« zu erkennen? Muss man vor der Erkenntnis, anders zu sein als die anderen, wirklich immer Angst haben?
Mit der packenden und fantasievollen Erzählung seines Peter Schlemihls brachte Adelbert von Chamisso eine Figur in die Weltliteratur, die gleichermaßen WissenschaftlerInnen wie Kunstschaffende bis heute in den Bann zieht. Denn gelungen ist ihm eine zeitlose Geschichte, gespickt mit unerwarteten Wendungen, über Fragen, die jeden Menschen früher oder später einmal bewegen.


KRIEG DER WELTEN
nach H.G. Wells von Jethro Compton
Theater im Zentrum | Mitte April bis Ende Juni 2021

Wer von uns hat sich beim überwältigenden Blick in den nächtlichen Sternenhimmel nicht schon einmal die Frage gestellt: Sind wir alleine im Universum?
1898 formulierte H.G. Wells seine ganz spezielle Version einer Antwort, und sie ist ebenso eindeutig wie beunruhigend: Nein, wir sind nicht allein, und nein, sie kommen auch nicht in Frieden, sondern als Eroberer. An den BewohnerInnen des Blauen Planeten sind sie nicht interessiert, viel eher an den Ressourcen. Kaum auf der Erde angekommen, beginnen die Außerirdischen einen beispiellosen Vernichtungskrieg, dem die Menschen absolut nichts entgegenzusetzen haben. Denn die Eindringlinge sind uns technisch haushoch überlegen. Gemeinsam mit drei Schülerinnen begeben wir uns auf eine verzweifelte Flucht, die nur ein Ziel kennt: Überleben.
In seiner weltberühmten Metapher für die britische Kolonialpolitik des 19. Jahrhunderts stellt Wells die unendliche Selbstgefälligkeit menschlichen Denkens einer unumstößlichen Wahrheit gegenüber: Hybris kommt vor dem Fall.