Theater der Jugend – Wien


Renaissancetheater | Premiere am 13. Februar 2009 | ab 6 Jahren

Bella, Boss und Bulli

Bella, Boss und Bulli

von Volker Ludwig
mit Musik von Birger Heymann

Regie:
Frank Panhans
Bühne:
Tom Presting
Kostüme:
Polly Matthies

Besetzung und Fotos | Kritiken

»Mutter: Bella! – Hör jetzt endlich mit dem Theater auf!
Bella: Ich mach gar kein Theater! Du machst Theater! Du wolltest ja umziehen! Ich nicht! Du machst alles, was du willst! Da kann ich auch gleich im Karton bleiben! Für immer! Bis ich tot bin! So!« Volker Ludwig. Bella, Boss und Bulli

Bella ist wütend. Da hat man sein halbes Leben lang versucht Freunde zu finden, Freunde gefunden und alles dafür getan, diese Freunde nicht zu verlieren – und dann das: Umzug! Das bedeutet neue Wohnung, neue Gegend, neue Schule! Und wie so oft wurde man von der Mutter nicht mal gefragt!

Da gibt es zum Beispiel jetzt diesen Boss, der eigentlich Viktor heißt. Der ist reich und wird jeden Tag von einem »Schofför« in die Schule gebracht, aber seine Eltern sieht er kaum. Manchmal wird er allerdings auch vergessen, und keiner holt ihn ab. Obendrein soll er nach den Ferien in ein Internat – ganz weit weg von zu Hause …

Und dann gibt’s da Bulli. Ein unangenehmer Zeitgenosse! Da ist »die Mutter davongelaufen«, und dauernd will er Geld von Boss – aber er hat Angst vor Harke – und der ist ein noch viel, viel unangenehmerer Zeitgenosse …

Also, was tun? Freundschaft ist ein großes Wort – aber Bella ist überzeugt, es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem man nicht Freunde finden kann, wenn man sich ein wenig anstrengt.

Drei Einzelkinder, drei Schicksale und drei, die einander noch beweisen müssen, was wahre Freundschaft sein kann.

»Bella, Boss und Bulli« ist ein zeitlos-brisantes Kinderstück über Angst und Sehnsucht, Wut und List, Küsse und Chaos – aus der Werkstatt des weltbekannten Grips Theaters in Berlin.

Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur, Berlin