Theater der Jugend – Wien


Renaissancetheater | Deutschsprachige Erstaufführung am 5. Juni 2007 | ab 6 Jahren

Keyfoto Tom's Midnight Garden

Tom's Midnight Garden
oder Als die Stunde dreizehn schlug …

von David Wood nach dem Roman von Philippa Pearce
Deutsch von Angela Kingsford Röhl

Regie:
Folke Braband
Ausstattung:
Stephan Dietrich

Besetzung | Kritiken

»Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.« Afrikanisches Sprichwort

So sehr hatte sich Tom auf die Sommerferien gefreut! Gemeinsam mit seinem Bruder Peter draußen herumtoben, Streiche aushecken und das süße Nichtstun in vollen Zügen genießen – das wäre es gewesen … Doch statt in der guten Landluft seine Lungen zu stärken, muss Tom nun zu Onkel und Tante in die Stadt. Reine Vorsichtsmaßnahme. Denn der liebe Bruder Peter hat die Masern, und damit Tom sich nicht ansteckt, soll er nun einige Zeit in der langweiligen Wohnung der Verwandten verbringen.

Dort angekommen verfliegt Toms schlechte Laune schnell, als er bemerkt, dass mit der alten merkwürdigen Standuhr, die der bewachte Augapfel der griesgrämigen Hausbesitzerin Mrs. Bartholomew ist, irgendetwas nicht stimmt. Zur Geisterstunde entdeckt Tom, dass diese Uhr nicht wie erwartet zwölf, sondern dreizehn Mal schlägt – und dass sie ihn in eine Welt katapultiert, weiter weg als jeder Planet im Universum, nämlich in die Vergangenheit …

Dort begegnet er dem Mädchen Hatty, und das Verrückte ist, für alle anderen ist er unsichtbar! Klar, die Sommerferien sind gerettet, und bald macht sich Tom jede Nacht zur Geisterstunde auf, um gemeinsam mit Hatty das Geheimnis der Zeit, des Werdens und Vergehens zu enträtseln.

David Wood, laut »Evening Standard« der »unbestrittene König des englischen Kindertheaters«, hat mit der Bearbeitung des Romanklassikers von Philippa Pearce eine gleichsam poetisch-lyrische wie philosophische Geschichte für die Bühne entdeckt. Denn die Frage nach dem Wesen der Zeit gehört zu den ältesten Fragen der Menschheit überhaupt.

Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag Bremen